Kreisvolkshochschule Norden

Webinare Kunstgeschichte

Webinare geben uns die Möglichkeit, hochkarätige Wissenschaftler_innen und Expert_innen für Vorträge in Norden zu gewinnen. Denn die Dozent_innen reisen nicht selbst an, sondern ihr Vortrag wird live über das Internet auf eine Großbildleinwand in der KVHS Norden übertragen.

Die Referent_innen lehren und forschen an Universitäten oder an anderen wissenschaftlichen Institutionen. Sie haben hier die Möglichkeit, am neuesten Stand von Forschung und Lehre teilzuhaben, können Fragen stellen, diskutieren und Ihr Wissen über diese Wissenschaftsfelder vertiefen.

Die Webinare werden in Kooperation mit der vhs Böblingen/Sindelfingen angeboten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt beträgt 5 Euro.


Museum hautnah

Jährlich konzipieren die Kunstmuseen bundesweit renommierte Sonderausstellungen. Auch 2019 finden mehrere hochkarätige Ausstellungen statt. Die Webinarreihe „Museum hautnah“ präsentiert vier ausgewählte Sonderausstellungen und gewährt einen exklusiven Einblick in die jeweilige Ausstellung. Kuratoren und Museumsexperten geben einen Überblick über die Exponate und eine Einführung zum jeweiligen Künstler*in sowie zum kunsthistorischen Kontext. 

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe „Licht und Leinwand - Fotografie und Malerei im 19. Jahrhundert“

Dienstag, 12. März 2019, 19 Uhr
Sebastian Borkhardt, M.A., Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

In Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg erzählt die Ausstellung die wechselvolle Geschichte von Malerei und Fotografie im 19. Jahrhundert, die geprägt ist von Konkurrenz-angst, Experimentierfreude und Künstlerstolz. Sie schlägt einen Bogen von der Medienrevolution 1839 bis in die Zeit um 1900, da die Fotografie erstmals auch als Kunstform anerkannt wurde. Porträts und Aktdarstellungen, Reisebilder und Kostümstudien setzen bedeutende Positionen von Malerei und Fotografie in Dialog. Rund 150 Exponate zeigen die verschiedenen Potentiale beider Bildmedien. So treffen Naturstudien Gustave Courbets und Johann Wilhelm Schirmers auf naturwissenschaftliche Fotografien wie die ersten Röntgenaufnahmen von Josef Maria Eder oder die Gedankenfotografie Louis Dargets. Eadweard Muybridges Erfindung der Chronofotografie zeigte, wie der korrekte Gang eines Pferdes aussah – und dass die Malerei zuvor über Jahrhunderte irrte. Die elegischen Aufnahmen von Heinrich Kühn oder Alfred Stieglitz nahmen eine solch malerische Qualität an, dass sie Eingang fan-den in erste Ausstellungen zur Kunstfotografie. Der Vortrag stellt die Ausstellung „Licht und Leinwand“ vor und versucht, etwas von der Faszination und der Erschütterung zu vermitteln, die die Erfindung der Fotografie für die internationale Bildwelt bedeutete. Die Ausstellung ist vom 9. März bis 2. Juni 2019 in Karlsruhe zu sehen.

Bucerius Kunst Forum Hamburg „Neues Sehen – Neue Sachlichkeit Kunst der 20er Jahre“

Dienstag, 19. März 2019, 19 Uhr
Dr. Kathrin Baumstark, Bucerius Kunst Forum Hamburg

Nach 1918 etablierte sich mit der Neuen Sachlichkeit in der Malerei bzw. dem Neuen Sehen in der Fotografie eine moderne Stilrichtung, die eine sachliche und realistisch-veristische Wiedergabe anstrebte und sich so vom Expressionismus bzw. Piktorialismus abgrenzte. In der Gegenüberstellung von Gemälden und Fotografien aus dieser Epoche spürt die Ausstellung den Wechselbeziehungen zwischen den Medien nach. Sie untersucht dabei die Themenkomplexe Porträt – mit besonderem Fokus auf Selbstbildnis, Individualporträt, Typenbildnis und Akt –, Stadtansichten, Stillleben, Industrie und Technik sowie politische Fotomontage, in der sich die gesellschaftlichen Spannungen dieser turbulenten Epoche exemplarisch verdichten.

Die Ausstellung versammelt Gemälde von Otto Dix, Hannah Höch, Christian Schad, Rudolf Schlichter u. a. sowie Fotografien von Aenne Biermann, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, August Sander u. a. Das Webinar gibt einen Einblick in das kuratorische Konzept und einen Überblick über ausgewählte, in der Ausstellung gezeigte Werke.
Die Ausstellung ist vom 9. Februar bis zum 19. Mai 2019 im Bucerius Kunst Forum in Hamburg zu sehen.

Museum Georg Schäfer Schweinfurt „Henri de Toulouse-Lautrec – Auf den Bühnen von Paris“

Dienstag, 4. Juni 2019, 19 Uhr
Dr. Wolf Eiermann, Museum Georg Schäfer Schweinfurt

Henri de Toulouse-Lautrec hat sie alle gekannt: die Stars der Pariser Revuen, der Cabarets und der Theater. Das Nachtleben der Belle Époque im Vergnügungsviertel am Montmartre zog damals die Bohème gleichermaßen an wie das Finanzbürgertum und - nicht zuletzt – die Touristen. Ab 1891 ent-warf er für Veranstaltungen Plakate, die so faszinierend waren, dass sie sogleich von Kunstfreunden gesammelt wurden. Zusammen mit seinen Kollegen Jules Chéret, dem Tschechen Alfons Mucha, der seit 1889 in Frankreich lebte, und Theóphile-Alexandre Steinlen prägte Toulouse-Lautrec damit einen eigenen Stil zwischen Impressionismus, Japonismus und Art Nouveau. Als Werbeträger bedienten sie sich des Farbdrucks der Chromolithographie. Sie erschufen damit eine eigene Bildwelt für den Auftritt der Schauspieler Aristide Bruant, der Schleiertänzerin Loie Fuller, der im Moulin Rouge arbeitenden Tänzerin Jane Avril und der weitgereisten Sängerin Yvette Guilbert. Mit dem Schwung der aus den Bildern sprühenden Lebenslust wandten sie ihre Darstellungsformen auch auf andere Motive an und beeinflussten damit bald ganz Europa. Das Museum Georg Schäfer zeigt zusätzlich zu den mehr als 50 Werken biografisches und historisches Material (Filme, Fotografien) aus der einzigartigen Sammlung des Musée d’Ixelles, Brüssel. Die Ausstellung läuft vom 30.06. bis 29.09.2019. Das Webinar gibt einen Einblick in das kuratorische Konzept und einen Überblick über ausgewählte in der Ausstellung gezeigte Werke. 

Kunsthalle Mannheim „Inspiration Matisse“

Dienstag, 09. Juli 2019, 19 Uhr

Der französische Maler, Graphiker und Plastiker Henri Matisse (1869–1954) hat die Kunst des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt: Farbe, Form und Fläche, Figur und Raum. Matisse, der Meister der malerischen Innovation, brachte um 1905 diese Gestaltungselemente in ein ganz neues künstlerisches Zusammenspiel, bis hin zur Abstraktion. Die Auseinandersetzung mit seinen großartigen, stark-farbigen Werken inspirierte viele junge Künstler seiner Zeit, die neue Wege beschreiten wollten. Die Kunsthalle Mannheim präsentiert ab 27.09.2019 mit rund 100 ausgewählten Gemälden, Plastiken und graphischen Arbeiten Henri Matisse als Pionier der Moderne und schlägt in der Ausstellung auch eine Brücke zu den Werken der französischen Fauvisten und der deutschen Expressionisten bis hin zur „Académie Matisse“. Neben mediterranen Landschaftsbildern werden Stillleben, Atelierbilder und Port-räts gezeigt sowie eine Serie von Figuren im Raum und Rückenakten. Höhepunkt und Finale der Schau bilden die berühmten vier lebensgroßen Rückenakte aus Bronze, die zwischen 1909 und 1930 in fortwährender Reduktion des plastischen Ausdrucks entstanden. Das Webinar stellt Henri Matisse als innovativen Künstler der Moderne vor, der formal wie inhaltlich neue Wege aufzeigte und gerade auch deutsche Maler inspirierte, z.B. Rudolf Levy, Oskar und Margarete Moll sowie Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller.



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